Südlicher Westerwald - Das Schloss Montabaur

DAS SCHLOSS MONTABAUR Von Herzögen, Rittern, Kurfürsten, Erzbischöfen und vielen anderen Ritterrüstung um 1500 „Hl. Michael, Detail des Altars aus der ehem. Schlosskapelle Viele Reisende, die die A3 in Höhe Montabaur passieren oder mit dem ICE die Strecke Frankfurt-Köln befahren, aber auch Touristen die den Westerwald besuchen, kennen das gelbe Schloss in Montabaur. Auch Hinweisschilder an der A3 weisen frühzeitig auf diese Sehenswürdigkeit hin. Sicher stellt sich dabei der eine oder andere die Frage, was es mit diesem eindrucksvollen Bauwerk, halb Burg, halb Schloss, auf sich hat, wer es wann gebaut hat und wer es bewohnt und bis heute nutzt. Das Schloss war überwiegend (bis auf kurzfristige Ausnahmen) kein Wohnschloss einer adeligen Familie, wie z.B. die in Nachbarschaft gelegenen Schlösser in Diez, Hachenburg oder Weilburg. Die Anlage diente überwiegend seit dem 13. Jh. als Behörden-/ und Verwaltungssitz, als Gästehaus seiner Besitzer oder als Jagdschloss des jeweiligen Landesherrn sowie als Schulunterkunft. Seit dem Jahr 1969 ist es Sitz der Akademie Deutscher Genossenschaften (siehe Seiten 20-21). Aus diesem Grund ist das Schlossinnere bis auf wenige Ausnahmen für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Dieses Booklet zeigt deshalb die Geschichte des Gebäudes auf und vermittelt Eindrücke, die normalerweise so nicht zugänglich sind. 2

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