Wäller Pfoten Pfade - Wandern mit Hund im Südlichen Westerwald

Nun ist der Punkt erreicht, wo einst eine Ringwallburg der Germanen stand, in der sie Zuflucht vor den Kelten fanden. Auf schmalen Pfaden geht es weiter durch den Wald zum Bornkasten hinauf. Hier gibt es nicht nur einen weiteren tollen Weitblick, sondern auch einen alten Basalt- steinbruch zu bewundern. Der Wanderhund sollte hier nahe bei seinen Zweibeinern bleiben, denn der Weg nach unten ist anfangs eng und etwas steil. Unten im Eisenbachtal angekommen, ist fast die Hälfte der Strecke geschafft. Zeit für eine ordentliche Rast. Wer Lust hat, kehrt in der (hundefreundlichen) historischen „Studenten- mühle” ein, wo Herzog Adolf von Nassau Studenten einst ein Essen spendierte. Von hier überschneidet sich der Wanderweg mit dem Wäller- Pfoten-Pfad Eisenbachtal. Auf breiten Waldwegen geht es gemütlich immer am Eisenbach entlang. Auch hier warten Holzskulpturen darauf, ihre Geschichten zu erzählen – von der Hexenkatze über die Teufelstreppe bis hin zum Bergwerksmönch in der Nähe von Reckenthal. Nun steigt der Weg stetig an, bis das „Steinerne Kreuz“ erreicht ist, wo sich zu Allerheiligen die ruhelosen Seelen einfinden sollen. Während sich die Zwei- beiner schaudernd umblicken, nutzt der Wanderhund die Gelegenheit, um sich ein wenig auszuruhen, denn es sind noch knappe 7 Kilometer bis zum Ziel. Entlang des plätschernden Holbachs wird nun Wirzenborn angesteuert. Der Weg führt sanft bergab und mündet im Wäller-Pfoten- Pfad Skulpturenweg bis Wirzenborn erreicht ist. Von hier aus geht es den Kavallerieberg hinauf bis zum Pilger-Stationen-Weg, der von der Wallfahrtskirche in Wirzenborn nach Montabaur führt. 38

RkJQdWJsaXNoZXIy ODUzODA0