Wäller Pfoten Pfade - Wandern mit Hund im Südlichen Westerwald

WANDERN MIT HUND IM SÜDLICHEN WESTERWALD www.suedlicher-westerwald.de ®

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WANDERN MIT HUND IM SÜDLICHEN WESTERWALD LIEBE HUNDEFREUNDIN, LIEBER HUNDEFREUND, mit den Wäller-Pfoten-Pfaden haben wir Wanderwege im südlichen Westerwald auf ihre Pfoten-Tauglichkeit geprüft. Du wirst hier mit deinem Hund viel Spaß haben, denn bei uns gibt es richtig viel zu entdecken – idyllische Bachtäler, herrliche Wälder und duftende Wiesen. Bei den Wäller-Pfoten-Pfaden handelt es sich um tolle Rundwanderwege und eine (ganz schön lange) Streckenwanderung. Spannend wird es auch, denn neben den unterschiedlichen Naturräumen im Naturpark Nassau kannst du auch eine Burg und den Limes entdecken, oder triffst auf verwunschene Sagengeschichten und hölzerne Skulpturen. Auf deinen Hund warten nicht nur viele neue Eindrücke und Gerüche, sondern auch ausgiebige Erfrischungsbäder in unseren kühlen Bächen. Für dich gibt es jede Menge Informationen über die Geschichte, die Natur und die Industrie im südlichen Westerwald. Also, nichts wie los auf die Wäller-Pfoten-Pfade. Dein Team der Tourist-Information Montabaur und hunde-reisen-mehr.com 3

INHALT Wandern mit Hund S. 5 Tierärzte S. 7 DIE WÄLLER-PFOTEN-PFADE Wäller Tour Eisenbachtal S. 8 Themenweg Multitalent Wald S. 12 Skulpturenweg Reckenthal S. 16 Basalt-Erlebnisweg S. 20 Wäller Tour Buchfinkenland S. 24 Wäller Tour Augst S. 28 Wäller Tour Elberthöhen S. 32 Themenweg Montabäurer Mären S. 36 Themenwege Ton S. 42 Köppelwanderwege S. 48

WANDERN MIT HUND Grundsätzlich kann mit jedem gesunden Hund gewandert werden. Die Länge der Wanderstrecke sollte zur Größe, zum Alter sowie zur Kondition des Vierbeiners passen. Bitte immer daran denken, dass auch geübte Wanderhunde auf den Wäller-Pfoten-Pfaden Pausen benötigen. Sie sind ideal, um zu verschnaufen und in Ruhe etwas zu fressen und zu trinken. Das gehört auf Wanderungen mit Hund in deinen Rucksack: • gutsitzendes Hundegeschirr mit Schleppleine (so hat dein Wanderhund auch an der Leine ausreichend Spielraum, die Umgebung zu erkunden) • ausreichend Wasser und ein Wassernapf • Snacks/Leckerlis (bitte unterwegs keine vollwertige Mahlzeit füttern, da es den Hundemagen zu sehr belastet) • Erste-Hilfe-Set, das zusätzlich Zeckenzange, Desinfektions- bzw. Wundspray und ggf. Pfotenbalsam und einen Pfotenschuh beinhaltet • Impfpass/Heimtierausweis (falls ein Notfall eintritt und ein Tierarzt aufgesucht werden muss) • ggf. Hundedecke für Pausen oder für einen Besuch in einem Restaurant Es gibt mittlerweile auch qualitativ hochwertige Hunderucksäcke, damit der Wanderhund seine Verpflegung selbst tragen kann. Das Tragen eines solchen Hunderucksacks solltest du allerdings vorher gut trainieren. 5

ANGELEINT ODER LEINEN LOS? Wenn du mit deinem Hund auf den Wäller-Pfoten-Pfaden unterwegs bist, ist gegenseitige Rücksichtnahme wichtig. Achte darauf, dass du deinen Hund immer an der Leine führst, wenn euch andere Zwei- und Vierbeiner, Fahrradfahrer oder Reiter begegnen. Bitte achte darauf, dass du deinen Hund in allen Ortslagen der Verbandsgemeinde Montabaur immer an der Leine führst. Das gilt für alle öffentlichen Straßen und (Park-)Anlagen. Außerhalb der Ortschaften darf dein Hund auch ohne Leine unterwegs sein, so lange du damit andere nicht störst, dein Hund gut abrufbar ist und er sich nicht auf die Jagd begibt. Nimm Rücksicht auf die Wildtiere im Wald und auf den Wiesen: Vom 1. April bis zum 15. Juli ist Brut- und Setzzeit – da gehört dein Hund grundsätzlich an die Leine. Last, but not least: Bitte beseitige immer die Hinterlassenschaften deines Hundes – ganz besonders dann, wenn Du in der Stadt oder in den Ortschaften unserer Region unterwegs bis. Wenn Du einen Hund hast, der zu einer sogenannten „gefährlichen“ Hunderasse gehört, muss dieser immer und überall angeleint sein und einen Maulkorb tragen (z. B. Pitbull Terrier, Staffordshire Bullterrier, American Staffordshire Terrier). 6

TIERÄRZTE Bernd Sonnenwald Dillstr. 15 56410 Montabaur 02602 3511 Nina Koch Industriestr. 10 56335 Neuhäusel 02620 95220 Martin Haas Aussiedlerhof Bach 1 56422 Wirges 02602 80500 Bettina Rückert-Schneider Ackerstr. 22 56269 Dierdorf 02689 1716 Ulrike Hörter Rheinstr. 3 56235 Ransbach-Baumbach 02623 923823 HUNDESALONS Die Fellwerkstatt Frank Noll Alte Straße 1 56412 Großholbach 0157 52804826 Dr. Antje Hochkirch Bahnhofstr. 1 56130 Bad Ems 02603 12480 Christina Rattay-Wrede Feldstr. 7 56377 Nassau 02604 8657 Ute Hecker Auf der Nöll 33 56414 Obererbach 06435 8788 Lioba Wagner Götzentaler Weg 12 56379 Winden 02604 295 Tierarztpraxis am Schloss Emser Str. 1 56377 Nassau 02604 2509490 Kleintier-Praxis Noll Hahnenbergstraße 17 56426 Mogendorf 02623 7975320 The Good Groomer Mehlstraße 15 56412 Hübingen 0174 8517842 7

BADESPASS AUF DER WÄLLER TOUR EISENBACHTAL Leichte bis mittelschwere Rundwanderung mit einigen Anstiegen entlang drei verschiedener Bäche mit tollen Bademöglichkeiten für Wander- hunde. Ideal im Sommer, weil der größte Teil des Weges durch herrlich schattigen Wald führt. Am Ende der Tour gibt es mit der „Studentenmühle” und der „Freimühle” gleich zwei hundefreundliche Einkehrmöglichkeiten. Start- und Zielpunkt des Wäller-Pfoten-Pfads Eisenbachtal ist der Wanderparkplatz an der „Studentenmühle”. Von hier aus führt ein Zuweg am Campingplatz vorbei nach links in Richtung Waldrand. Der Wanderweg ist auf der gesamten Strecke gut markiert. Zunächst geht es durch die Auenlandschaft des Eisenbachtals, immer entlang des Bachlaufs. Hier haben Wanderhunde viele Möglichkeiten, sich im Wasser zu erfrischen. Aber aufgepasst: Manchmal ist der Abhang zum Wasser hinunter ziemlich steil. Nach rund 3,5 km biegt der Weg in Richtung Norden ab und das Eisenbachtal geht in das Gelbachtal über. Nun weist das Plätschern des Gelbachs die richtige Richtung, bis das Holbachtal erreicht ist. Hier findet ein weiterer Richtungswechsel – dieses Mal nach Osten – statt. 8

Jetzt ist der passende Zeitpunkt für eine Pause gekommen, denn für den nun folgenden Anstieg wird zumindest von den Zweibeinern etwas Kondition abverlangt. Ziel ist das „Steinerne Kreuz“, wo sich der Sage nach zwei Förster um die Gunst einer Dame duelliert haben sollen. Mit einem scharfen Knick führt der Weg nun talwärts bis zur Kapelle „Bildches Eich“. Danach geht es unter der ICE-Strecke Köln–Frankfurt hindurch und am Waldrand entlang des Holbaches weiter, bevor ein letzter Anstieg über verwunschene Waldpfade zu bewältigen ist. Oben angekommen, werden Wanderhunde von einer frischen Wäller Brise begrüßt und Zweibeiner genießen einen herrlichen Blick auf die Westerwälder Natur. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zum Ziel. EXTRARUNDE ZUM BORNKASTEN Wenn nach dieser Rundwanderung Zwei- und Vierbeiner noch fit genug sind, dann lohnt es sich, den „Bornkasten“ zu besuchen (ca. 1,8 km). Der Anstieg ist steil und schweißtreibend, er lohnt sich aber, da entlang der Strecke ein neuer GeoTop-Wanderweg mit Infotafeln über Geologie, Botanik und Keltische Spuren auf dem Bornkasten informiert. Oben angekommen belohnt ein grandioser Ausblick und eine Panoramatafel, der „GeoBlick“ die Wanderer. 9

m 600 450 300 150 0 km 2 4 6 8 AUSGANGSPUNKT: Historisches Landhotel „Studentenmühle” in Nomborn LÄNGE: 9 km DAUER: ca. 2,5–3 Stunden WEGBESCHAFFENHEIT: Naturwege, weitgehend befestigte Wege, wenig Asphalt SCHWIERIGKEITSGRAD: bis EINKEHRMÖGLICHKEITEN: Nomborn: Historisches Landhotel „Studentenmühle” Girod: Hotel und Restaurant „Freimühle“ HÖHENPROFIL 10

WAU-TIPPS • Unbedingt ein Bad in einem Bach – oder allen drei Bächen – am Wegesrand nehmen. Das macht an heißen Sommertagen auch den Zweibeinern Spaß. • Müde Wanderer sind mit ihren Hunden in der „Studentenmühle” und in der „Freimühle” willkommen. Nomborn: Historisches Landhotel „Studentenmühle” Girod: Hotel und Restaurant „Freimühle“ 11

LERNEN UND SHOPPEN AUF DEM THEMENWEG MULTITALENT WALD Der Wäller-Pfoten-Pfad auf dem Themenweg Multitalent Wald ist eine kurze und leichte Rundwanderung, die sich perfekt für einen gemütlichen Spaziergang mit ungeübten Wanderhunden eignet. Auf der knapp 4 Kilometer langen Strecke informieren 15 Informations- und Thementafeln über das Thema Wald – ideal für Familien mit wissbegierigen Kindern! Der Wäller-Pfoten-Pfad Multitalent Wald ist nur einen Katzensprung von der A3 und nicht weit von den Ortsgemeinden Großholbach und Girod entfernt. Startpunkt der einfachen und kurzen Rundwanderung ist der Wanderparkplatz an der L318 kurz vor Großholbach. Von hier aus geht es auf befestigten Wegen durch den Wald. Für Wanderhunde gibt es hier allerhand zu entdecken – von aufregenden Waldgerüchen über Totholz- Verstecke, bis hin zu großen Ameisenhügeln. Noch interessanter ist die Wanderung jedoch für Familien mit Kindern: Entlang des Weges klären Informations- und Thementafeln über den Lebensraum Wald auf. Da geht es um den Wald in seiner Funktion als Deutschlands größte Klimaanlage, genauso wie um nachhaltige Forstwirtschaft und die vielen Tiere, die hier leben. Bevor es auf die letzte Etappe zurück zum Wanderparkplatz geht, lädt nach 2 Kilometern eine Sinnesbank zur Entspannung ein. 12

WAU-TIPPS • Der Wäller-Pfoten-Pfad Multitalent Wald verbindet Shopping mit Wandern. Wer Lust hat, geht im nur wenige Kilometer entfernten Outlet Montabaur zum Shopping. Hier sind Hunde willkommen (es gibt sogar Wassernäpfe). Danach kommen die Vierbeiner auf der Rundwanderung auf ihre Kosten. • Hundefreundliche Einkehrmöglichkeiten gibt es in der „Freimühle” und in der „Studentenmühle”. HINWEIS: Aufgrund des Borkenkäferbefalls und der anhaltenden Trockenheit in den vergangenen Jahren hat ganz besonders der Wald in Großholbach/Girod gelitten. Leider mussten hier ca. 40 Prozent der Bäume gefällt werden. Aber langsam erholt sich der Wald und neue Bäume wachsen. 13

m 600 450 300 150 0 km 1 2 3 AUSGANGSPUNKT: Wanderparkplatz Großholbach LÄNGE: 3,8 km DAUER: ca. 2 Stunden Wanderzeit mit Lesen, Staunen und Entdecken WEGBESCHAFFENHEIT: befestigte Waldwege SCHWIERIGKEITSGRAD: für Kinderwagen geeignet EINKEHRMÖGLICHKEITEN: Nomborn: Historisches Landhotel „Studentenmühle” Girod: Hotel und Restaurant „Freimühle“, Pizzeria „Belmonte“ HÖHENPROFIL 14

Hereinspaziert in Deutschlands größte Klimaanlage, Sauerstofffabrik und Erholungsoase! Willkommen im Wald, unserem wertvollen Naturraum, Wasserspeicher und Holzerzeuger.

SNIFFLE AND ART AUF DEM SKULPTURENWEG RECKENTHAL Ob Waldgeist, Krähen, Eichhörnchen oder abstrakte Formen – 45 Holzskulpturen erwarten zwei- und vierbeinige Wanderer auf auf dem Wäller-Pfoten-Pfad Skulpturenweg Reckenthal, der durch und über das zauberhafte Gelbachtal führt. Während sich der Wanderhund wundern mag, mitten im Wald auf eine Fischfamilie und andere seltsame Wesen zu treffen, erleben die Menschen Bildhauer-Kunst, die sich so in die Natur einfügt, als sei jedes Kunstwerk schon immer da gewesen. Der Skulpturenweg Reckenthal zählt zu den beliebtesten Wanderwegen der Region und ist für viele Montabäurer die sonntägliche Flaniermeile. Zur Auswahl stehen zwei Rundwanderungen, auf denen man vorwiegend auf gut befestigten Wegen läuft. Die große Rundwanderung ist rund 9,5 Kilometer und die kleine Rundwanderung etwa 6 Kilometer lang. HINWEIS: Bitte achte darauf, dass sich dein (männlicher) Wanderhund an keiner der Holzskulpturen verewigt. 16

Große Rundwanderung über Bladernheim zurück nach Wirzenborn Start- und Zielpunkt des Wäller-Pfoten-Pfads Skulpturenweg ist der Park- platz an der L313 in Wirzenborn. Es geht mit einem ordentlichen Anstieg erst einmal hinauf auf die Gelbachhöhen. Oben angekommen, spazieren Zwei- und Vierbeiner gemütlich entlang an Wiesen und Weiden, an deren Wegesrand sieben Holzskulpturen stehen. Liegt der Blick über das herrliche Gelbachtal und auf das Montabäurer Schloss erst hinter den zwei- und vierbeinigen Wanderern, führt der Weg stetig bergab. Wer aufmerksam durch den Wald spaziert, der entdeckt auf einem Holzstumpf einen zauberhaften kleinen Fuchs. Die Holzfigur gehört allerdings nicht zur offiziellen Skulpturensammlung. Kurz darauf geht es aus dem Wald heraus zu einem etwas steileren Abstieg nach Bladernheim. Wer Lust hat, macht an der Grillhütte eine Rast, bevor es nach der Dorfdurchquerung über den Gelbach hinweg wieder hinauf in den Wald geht. Nun verläuft der Wanderweg sanft bergauf entlang des Gelbachs. Ein kleines Bad für den Wanderhund im Bach ist nicht einfach umzusetzen, denn das erfrischende Nass liegt steil unterhalb des Weges. Doch schon ist die Wüstung Sespenroth erreicht. Wo heute Wiesen und Felder sind, weist eine Informationstafel auf das einstige Dörfchen hin, deren Einwohner fast alle 1853 nach Amerika auswanderten. Ab Sommer 2026 könnt ihr Sespenroth noch ganz anders – nämlich virtuell – erleben. Achtet auf die entsprechende Beschilderung am Picknickplatz. Am Ende der Tour lädt der Landgasthof „Wirzenborner Liss“ zur Einkehr ein. 17

Kleine Rundwanderung führt durch Reckenthal zurück nach Wirzenborn Auch die kleine Rundwanderung startet in Wirzenborn. Der Wanderweg teilt sich auf der Gelbachhöhe an der Eichenskulptur mit dem beeindruckenden Namen „Compressed? No.“. Anstatt dem Hauptweg zu folgen, geht es jetzt nach links in Richtung Reckenthal. Die Strecke führt durch das Dorf und vorbei am Fischerhof. Hier entstanden übrigens die 42 Skulpturen im Rahmen von Holzbildhauer-Symposien zwischen 2009 und 2014. Unter der Leitung von Simone Carole Levy, einer Künstlerin aus Höhr-Grenzhausen, beteiligten sich Holzbildhauer aus acht Ländern. 18

m 600 450 300 150 0 km 2 4 6 8 HÖHENPROFIL WAU-TIPPS • Für eine stressfreie Wanderung mit Hunden eignet sich am besten ein Wochentag, dann ist der Wanderweg nicht so überlaufen. • Alternativer Start- bzw. Zielpunkt ist der Wanderparkplatz in Bladernheim. Hier gibt es Bademöglichkeiten für den Vierbeiner im Gelbach. • Unbedingt bei der „Wirzenborner Liss“ den leckeren selbstgebackenen Käsekuchen probieren. In diesem Landgasthof sind Hunde herzlich willkommen. (Montag und Mittwoch: Ruhetag) AUSGANGSPUNKT: Parkplatz Wirzenborn LÄNGE: 9,5 km / 6 km DAUER: ca. 3 / 1,5 Stunden WEGBESCHAFFENHEIT: weitgehend befestigte Wege SCHWIERIGKEITSGRAD: EINKEHRMÖGLICHKEITEN: Wirzenborn: Landgasthaus „Wirzenborner Liss“ 19

ENTSPANNT UNTERWEGS AUF DEM BASALT-ERLEBNISWEG Der Wäller-Pfoten-Pfad Basalt-Erlebnisweg ist eine leichte und ent- spannte Spazierwanderung, die sich auch für nicht so geübte Wanderhunde gut eignet. Der Wanderweg führt rund um den Ort Stahlhofen und eine ehemalige Basaltgrube. Informationstafeln am Wegesrand entführen in die erdgeschichtliche und geologische Welt des Westerwälder Basalts. Der Basalt-Erlebnisweg wurde 2018 eröffnet und hat seinen Start- und Zielpunkt am Parkplatz der Pfarrkirche St. Wendelin in der Monta- bäurer Ortsgemeinde Stahlhofen. Noch bevor die Wanderung richtig startet, gilt es auf dem Kirchenvorplatz den „Kirchgang der zwölf Apostel“ zu bewundern. Die zwölf Säulen aus Basaltgestein entstanden vor Jahrmillionen und wurden vom Gesteinsgartengestalter Alfred Hörchner arrangiert. Dann geht es immer der Wandermarkierung hinterher. Am Ortsrand biegt der Weg links ab und führt über Wiesen und Felder in den Wald hinein. Hier gibt es erste Informationen zum Basalt. Bis heute ist der Basalt aus dem Westerwald ein wahrer Verkaufsschlager und kommt beispielsweise als Unterbau für Straßen und Bahngleise zur Anwendung. Der Wanderweg führt hauptsächlich über geschotterte, sowie teilweise asphaltierte Forstwege durch den Wald. 20

Während der Wanderhund im Laub des vergangenen Jahres nach interessanten Dingen schnüffelt, können sich die Zweibeiner in unregelmäßigen Abständen rund um das Thema Basalt informieren – von der Entstehung des Basaltvorkommens im Westerwald, über dessen Historie, bis hin zum Landschaftsraum. Je nach Jahreszeit lässt sich durch die Bäume ein Blick auf die Ortschaft Bladernheim erhaschen, bevor es über einen kleinen Anstieg hinauf auf den Dielkopf geht. Hier ist der ideale Platz für eine kleine Pause, denn es gibt mehrere schöne Stellen mit einem herrlichen Blick über den Westerwald. Auch der Wanderhund kommt hier auf seine Kosten, denn die herrlichen Wiesen laden zum Toben ein (dazu sollte der Vierbeiner natürlich immer abrufbar sein). Jetzt neigt sich die Spazierwanderung ihrem Ende zu. Es geht am Waldrand um den Dielkopf herum, mit Blick auf Stahlhofen zurück in den Ort, und kurze Zeit später ist der Parkplatz an der Pfarrkirche auch schon wieder erreicht. WAU-TIPPS • Auf dem gesamten Wanderweg gibt es keine Gewässer. Insbesondere im Sommer bitte daran denken, Wasser für den Hund mitzunehmen. • Die Rundwanderung ist nicht nur für ungeübte Wanderhunde geeignet, sondern kann auch mit einem Sportkinderwagen gut begangen werden. 21

m 600 450 300 150 0 km 1 2 3 4 AUSGANGSPUNKT: Ortsmitte Stahlhofen LÄNGE: 5,5 km DAUER: ca. 1 Stunde Wanderzeit mit Lesen, Staunen und Entdecken WEGBESCHAFFENHEIT: befestigte Wege SCHWIERIGKEITSGRAD: EINKEHRMÖGLICHKEITEN: Selbstversorgung ist angesagt, also packt etwas Leckeres zu essen und zu trinken für euch und euren Vierbeiner in den Rucksack. HÖHENPROFIL 22

Das Glück beginnt mit einer feuchten Nase und endet mit einem wedelnden Schwanz. 23

AUF UND AB AUF DER WÄLLER TOUR BUCHFINKENLAND Für die waldreiche Wanderung durch das schöne Buchfinkenland sollten Zwei- und Vierbeiner etwas Kondition mitbringen, denn auf dem knapp 15 Kilometer langen Rundwanderweg sind insgesamt 440 Höhenmeter zu bezwingen. Dafür gibt es reichlich Vogelgezwitscher, gut ausgebaute Wege und vier plätschernde Bäche. Start- und Zielpunkt des Wäller-Pfoten-Pfads Buchfinkenland ist der Parkplatz in Gackenbach in der Nähe der Pfarrkirche St. Bartholomäus. Im Verlauf des Rundwanderwegs werden die drei Dörfer Gackenbach, Horbach und Hübingen umrundet. Dabei ist das erste Ziel eine hübsche Marienkapelle auf einer Höhe kurz vor Horbach. Von hier aus haben die Zweibeiner eine herrliche Rundumsicht über den Lahn-Westerwald, während sich der Wanderhund ganz in Ruhe eine kleine Schnüffelrunde gönnt. Über Wiesen und Wälder geht es hinunter nach Horbach und durch den Ort hindurch nach Norden in Richtung Wald. Der schmale (und fast abenteuerliche) Waldweg mündet bald in einen befestigten Wirtschaftsweg und führt an der „Altweibereiche“ vorbei. Um sie zu entdecken, muss man schon etwas genauer hinschauen. Von ihr ist leider nur etwas mehr als ein Baumstumpf übrig, den der Wanderhund vermutlich völlig respektlos beschnüffelt. 24

Eine Infotafel an dieser Stelle erzählt von der Sage aus dem 18. Jahrhundert, die sich um diese Eiche rankt. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zur Wüstung der Siedlung Willgenhausen. Auch hier informiert eine Infotafel über den Ort, der im Dreißigjährigen Krieg abgebrannt und aufgegeben wurde. Heute sind hier Kühe zu Hause und genießen das saftige, grüne Gras. Bei schönem Wetter ist dieser Platz ideal für eine kleine Pause – ein Snack für den Wanderhund und natürlich auch für die zweibeinigen Wanderer. Weiter geht es auf breiten, gepflegten Forstwegen und zweimal über eine Landstraße. Markante Buchen mit dicken Stämmen sind mit Moos bedeckt. Sie säumen den Weg und wirken ein bisschen aus der Welt gefallen, wie sie sich mit ihren Wurzeln an die Hänge klammern und besonders den Wanderhund zum Erforschen einladen. Nun geht es hinab ins Seelbachtal, das südlich von Hübingen liegt. Der Weg führt eine Weile entlang des Bachs, in dem sich der Vierbeiner ordentlich erfrischen kann. WAU-TIPPS • Zu einem Abstecher in das Dörfchen Hübingen lädt am Wochenende der „Hübinger Treff“ ein. Hier können sich Zweibeiner stärken und Wanderhunde sind herzlich willkommen. • Wer nach der Wanderung noch Lust hat, der stattet dem Wildpark Westerwald in Gackenbach einen Besuch ab. Auch hier sind Wanderhunde (an der Leine) willkommen. 25

m 600 450 300 150 0 km 2 4 6 8 10 12 14 HÖHENPROFIL Der Bach mündet kurz darauf in Fischteiche, die sich wie Perlen an einer Kette aneinanderreihen, bis die Ruinen einer Schmelzhütte auftauchen. Der Ort, an dem bis ins 18. Jahrhundert Erze und Silber aus den Bergwerken in der Nähe verhüttet wurden, lädt heute zu einer Pause im weichen Gras ein. Es folgen weitere Fischteiche, die den Weg bis zur L326 begleiten. Ist die Landstraße überquert, wird es noch einmal richtig abenteuerlich, denn der Weg führt auf einem schmalen Pfad durch den Wald steil hinauf. Die Mühe lohnt sich aber, denn oben angekommen geht es mit tollen Ausblicken zurück nach Gackenbach. 26

AUSGANGSPUNKT: Wanderparkplatz Gackenbach LÄNGE: 14,4 km DAUER: ca. 4 Stunden WEGBESCHAFFENHEIT: Naturwege, weitgehend befestigte Wege, wenig Asphalt SCHWIERIGKEITSGRAD: WAU-TIPP-EXTRA: ZU BESUCH IM WILDPARK WESTERWALD Der Wildpark Westerwald in Gackenbach bietet Natur pur und über 20 (ehemals) heimische Tierarten – wie die Braunbärin Sally, Alpakas oder Wildschweine. Das Dammwild lebt fast wie in freier Wildbahn. Daneben locken Alpin Coaster (ab Sommer 2026), der Abenteuerspielplatz, Grillplätze und schöne Ausblicke in die Mittelgebirgslandschaft des südlichen Westerwalds. Eine Oase der Entspannung. Wildparkstraße 1 | 56412 Gackenbach | Telefon 06439 233 www.wildpark-westerwald.de EINKEHRMÖGLICHKEITEN: Gackenbach: Gaststätte „Zum Wiesengrund“ Horbach: Gaststätte „Zum grünen Baum“ 27

HISTORISCH SCHNÜFFELN AUF DER WÄLLER TOUR AUGST Der Wäller-Pfoten-Pfad Augst zählt zu den schönsten Rundwander- wegen im südlichen Westerwald. Die Rundwanderung führt durch eine herrliche Kultur- und Naturlandschaft: Streuobstwiesen, Vieh- und Pferdekoppeln, idyllische Waldpassagen und plätschernde Bäche sorgen für viel Abwechslung. Höhepunkte sind dabei die romantische Ruine der Sporkenburg aus dem 11. Jahrhundert und der römische Limes. Die knapp 14 Kilometer lange Wanderung hat ihren Start- und Zielpunkt auf dem Wanderparkplatz Neuhäusel-Ost an der B49. Von hier aus führt der gut markierte Weg zunächst ein Stück durch den Wald und verläuft dann durch Wiesen und vorbei an Koppeln. Während die zweibeinigen Wanderer den Blick auf Neuhäusel genießen, hat der Wanderhund hier die Gelegenheit, sich ein wenig auszutoben. Aber Vorsicht: Je nach Jahreszeit stehen hier womöglich Schafe und Pferde. Dann ist eine kleine Schnüffeltour an der Leine besser. Es geht leicht bergauf bis zur Kapelle „Maria in der Augst“. Noch ist es zu früh für eine Pause, aber ein kurzes Innehalten für einen Blick über die Augst, die bereits im 10. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde, sollte man sich nicht entgehen lassen. Dort, wo einst der Limes verlief, erinnert heute ein Stein an das Römische Reich. 28

Ein paar hundert Meter weiter oben auf dem Mühlberg angekommen, öffnet sich der Blick auf Wachtürme des Limes, bevor es auf einem schmalen Pfad ziemlich steil hinuntergeht. Wieder unten angekommen, geht es ein Stück auf der Landstraße entlang bis nach Arzbach und durch den Ort hindurch. Nun folgt der Weg einem fröhlich plätschernden Bachlauf, in dem sich der Wanderhund nach Herzenslust erfrischen kann. Nachdem die L329 überquert wurde, geht es auf einem idyllischen und teilweise schmalen Waldweg hinauf auf den Schlossberg und zur Ruine der Sporkenburg. Auf meist naturbelassenem Weg, geht es dann weiter in Richtung Eitelborn. Der Wanderweg schlängelt sich durch das Tal des Binnbaches an Eitelborn vorbei, zurück nach Neuhäusel. Ist die letzte Anhöhe geschafft und der letzte Blick auf Neuhäusel getan, erreicht man wieder den Wanderparkplatz WAU-TIPPS • An der Sporkenburg erwartet euch ein tolles „Hörabenteuer“ – mit dem Handy könnt ihr die QR-Codes vom Schild direkt vor der Burgruine abscannen und erfahrt dann spannende Geschichten rund um die Sporkenburg. Für Kids gibt es zusätzlich ein Quiz mit dem Burggespenst Malefix. • Hinter der Sporkenburg kann zusätzlich eine etwa 2 Kilometer lange Wanderschleife zur St. Barbara-Kapelle gelaufen werden. • Eine Einkehr im „Alten Bierhaus“ in Arzbach – Hunde sind hier willkommen und im Sommer kann man wunderbar draußen sitzen. 29

AUSGANGSPUNKT: Wanderparkplatz Neuhäusel LÄNGE: 13,7 km DAUER: ca. 3,5–4 Stunden WEGBESCHAFFENHEIT: Naturwege, ansonsten befestigte Wege und nur sehr wenig Asphalt SCHWIERIGKEITSGRAD: EINKEHRMÖGLICHKEITEN: Gaststätte „Zum Westerwald“ Neuhäusel: Hotel und Restaurant „Thüringerhof“, Restaurant „Zum Knusperhäuschen“, Restaurant „Pino‘s Point“ Gaststätte „Nassauer Hof“ Simmern: „Park-Café“ WAU-TIPP-EXTRA: MACH MAL PAUSE An der Kapelle „Maria in der Augst” gibt es eine Möglichkeit zum Rasten, hier laden Holzbänke zum Verweilen ein. 30

m 600 450 300 150 0 km 2 4 6 8 10 12 HÖHENPROFIL 31

SCHÖNE AUSSICHTEN AUF DER WÄLLER TOUR ELBERTHÖHEN Die etwas über 15 Kilometer lange Wandertour verläuft auf den Gelbachhöhen und bietet zahlreiche Aus- und Weitblicke über den Westerwald südlich von Montabaur. Die Strecke ist angenehm zu wandern und lädt zum beschaulichen Genießen der Natur ein. Start und Ziel dieses Wäller-Pfoten-Pfads ist der Wanderparkplatz an der Hollerer Straße in der Ortsmitte von Niederelbert. Von hier aus geht es zunächst an der Kirche vorbei hoch zum Waldrand. Mit einem letzten Blick auf Niederelbert führt der Wanderweg weiter bergauf und durch den Wald bis zur Anhöhe „Hähnchen“. Während hier zweibeinige Wanderer zum Verschnaufen kurz innehalten, nutzt der Wanderhund den kleinen Stopp zum Toben über die Wiesen. Schon geht es weiter und kurz darauf ist der Bildstock „Maria Hilf“ erreicht, der sich etwas unterhalb des 383 Meter hohen „Röthchens“ befindet. Hier hat man bei klarem Wetter einen traumhaften Blick bis in den Taunus hinein. Auf breiten Wirtschaftswegen geht es nun durch den Wald hinunter ins Stelzenbachtal und vorbei am ältesten Gebäude von Oberelbert – der Erbenmühle. Sie wurde 1386 gebaut und bei einem Brand 1811 fast komplett zerstört. Das interessiert den Wanderhund im Gegensatz zum Naturschutzgebiet Stelzenbachwiesen wenig, das kurz darauf erreicht ist. 32

Hier tummeln sich viele heimische Vogelarten. Deshalb gehört der Vierbeiner ab jetzt auf jeden Fall an die Leine. Nun führt der Wanderweg zwischen den Fischteichen des Forellenhofs am Ortsrand von Ober- elbert vorbei und durch Wiesen und Koppeln bis nach Welschneudorf. Dort bietet sich die Gelegenheit für eine gemütliche Pause mit dem mitgebrachten Imbiss auf einer Bank vor der Kirche. Danach beginnt die zweite Hälfte dieses Wäller-Pfoten-Pfads mit einem Anstieg auf den Basaltkegel Dielkopf. Oben angekommen, wird man mit einem herrlichen Blick über den südlichen Westerwald belohnt. Breite Wirtschaftswege führen nun durch den Wald zurück nach Niederelbert. Doch bevor dieses Ziel erreicht ist, gilt es noch den „Wolfskirchhof“, die „Steinkaut“ und einen Biolehrpfad zu passieren. Der „Wolfskirchhof“ mitten im Wald erhielt seinen Namen, weil hier im Jahr 1886 der letzte Wolf im Westerwald erlegt wurde. WAU-TIPPS • Von hier aus ist es nicht weit nach Montabaur. Hier gibt es besonders im Sommer viele Möglichkeiten, um auch mit einem Wanderhund ein Eis zu essen oder einen Kaffee zu trinken. 33

Der Wanderhund erschnüffelt hier sicherlich viele Tierfährten, aber keine Wolfsspuren. Wer noch Wanderlust hat, der spaziert über den Biolehrpfad, auf dem es viele interessante Informationen über den Lebensraum Wald gibt. Letzter Höhepunkt ist der Blick über Niederelbert vom Aussichtspunkt „Steinkaut“ aus. Nun geht es über Treppenstufen hinab in den Ort hinein und zurück zum Wanderparkplatz an der Hollerer Straße. AUSGANGSPUNKT: Wanderparkplatz Niederelbert LÄNGE: 15,2 km DAUER: ca. 3,5–4 Stunden WEGBESCHAFFENHEIT: Naturwege, traumhafte Pfade, nur sehr wenig Asphalt SCHWIERIGKEITSGRAD: EINKEHRMÖGLICHKEITEN: Welschneudorf: Café-Pension „Waldesruh”, Restaurant „Zum Hannes“ Oberelbert: Gaststätte „Stelzenbachstubb” Niederelbert: Gaststätte „Zum Dorfbrunnen“, Eisdiele „Abruzzo“ 34

m 600 450 300 150 0 km 2 4 6 8 10 12 14 HÖHENPROFIL 35

SAGENHAFTE SPUREN AUF DEN MONTABÄURER MÄREN Dort am Basaltfels hinter den Tannen, siehst du es? Da sitzt das Murkelmännchen und wartet auf dich. Oder ist es doch nur ein Reh, das lautlos im Wald verschwindet, damit der Wanderhund es nicht entdeckt? Der Wäller-Pfoten-Pfad Montabäurer Mären entführt die Wanderer in die zauberhafte Sagen- und Mythenwelt des Westerwalds. 17 Infotafeln und zahlreiche Sagengestalten in Form von Holzskulpturen lassen die Strecke trotz seiner Länge kurzweilig erscheinen. Der Wäller-Pfoten-Pfad Montabäurer Mären startet in Nentershausen direkt neben der Apotheke, wo es am Wochenende ausreichende Parkplätze gibt. Die Wegmarkierung führt zunächst durch den Ort und unter der A3 hindurch. Nachdem die Tongrube Mehl passiert ist, müssen nur noch die Bahngleise überwunden werden, bevor im Wald die Holzskulptur „Die Schatzgräber in Nentershausen“ erreicht ist und der Wanderhund endlich in Ruhe die nähere Umgebung erschnüffeln kann. Die Strecke führt über gut zu wandernde Waldwege bis zur Wüstung Oberisselbach. Das einstige Dorf wurde im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden zerstört. Heute erinnert nur noch eine Infotafel an seine Geschichte. Kurze Zeit später knickt der Wanderweg nach links ab. Es geht über eine Wiese, die von einem Bach durchzogen wird. Der Wanderhund kann sich hier 36

ein wenig erfrischen und seine Zweibeiner zu einer kleinen Toberunde auffordern. Dann geht es wieder in den Wald hinein, unter der hohen ICE-Brücke hindurch und munter bergauf. Oben angekommen, wartet ein toller Rundumblick über den Westerwald auf die Wanderer. Es folgt ein weiterer Anstieg, bevor es sanft bergab in Richtung Nomborn geht. Die Holzskulpturen am Wegesrand stimmen auf die germanisch-keltische Geschichte der Region ein. Das gibt dem Wanderhund die Möglichkeit, unbeobachtet seine eigenen Erkundungen zu machen, bevor er brav an der kurzen Leine durch das Örtchen Nomborn spaziert, an dessen Ende der Wanderweg nach links abbiegt und in Sichtweite der A3 hinauf auf den Nomborner Hausberg – den Bornkasten – führt. Hier sind dann 9 Kilometer der Wanderung geschafft. WAU-TIPPS • Aufgrund der Streckenlänge von 22 Kilometern ist für diesen Wäller-Pfoten-Pfad bei Zwei- und Vierbeinern etwas Übung und Kondition gefragt. • Wem 22 Kilometer für eine Wanderung zu viel sind, der kann die Tour auch auf zwei Wanderungen aufteilen – von Nentershausen bis zur historischen „Studentenmühle” im Eisenbachtal im ersten Teil und von der „Studentenmühle” bis nach Montabaur in einer weiteren Wanderung. 37

Nun ist der Punkt erreicht, wo einst eine Ringwallburg der Germanen stand, in der sie Zuflucht vor den Kelten fanden. Auf schmalen Pfaden geht es weiter durch den Wald zum Bornkasten hinauf. Hier gibt es nicht nur einen weiteren tollen Weitblick, sondern auch einen alten Basalt- steinbruch zu bewundern. Der Wanderhund sollte hier nahe bei seinen Zweibeinern bleiben, denn der Weg nach unten ist anfangs eng und etwas steil. Unten im Eisenbachtal angekommen, ist fast die Hälfte der Strecke geschafft. Zeit für eine ordentliche Rast. Wer Lust hat, kehrt in der (hundefreundlichen) historischen „Studenten- mühle” ein, wo Herzog Adolf von Nassau Studenten einst ein Essen spendierte. Von hier überschneidet sich der Wanderweg mit dem Wäller- Pfoten-Pfad Eisenbachtal. Auf breiten Waldwegen geht es gemütlich immer am Eisenbach entlang. Auch hier warten Holzskulpturen darauf, ihre Geschichten zu erzählen – von der Hexenkatze über die Teufelstreppe bis hin zum Bergwerksmönch in der Nähe von Reckenthal. Nun steigt der Weg stetig an, bis das „Steinerne Kreuz“ erreicht ist, wo sich zu Allerheiligen die ruhelosen Seelen einfinden sollen. Während sich die Zwei- beiner schaudernd umblicken, nutzt der Wanderhund die Gelegenheit, um sich ein wenig auszuruhen, denn es sind noch knappe 7 Kilometer bis zum Ziel. Entlang des plätschernden Holbachs wird nun Wirzenborn angesteuert. Der Weg führt sanft bergab und mündet im Wäller-Pfoten- Pfad Skulpturenweg bis Wirzenborn erreicht ist. Von hier aus geht es den Kavallerieberg hinauf bis zum Pilger-Stationen-Weg, der von der Wallfahrtskirche in Wirzenborn nach Montabaur führt. 38

AUSGANGSPUNKT: Nentershausen Dorfplatz Ortsmitte oder alternativ Montabaur direkt ICE-Bahnhof LÄNGE: 22 km DAUER: Es empiehlt sich diese Tour in zwei Tagen zu erwandern WEGBESCHAFFENHEIT: Naturwege, weitgehend befestigte Wege, wenig Asphalt SCHWIERIGKEITSGRAD: EINKEHRMÖGLICHKEITEN: Nentershausen: Pizzeria „Calabria“, Restaurant „Eisbachtal Pizza & Kebap Haus“ Nomborn: Hotel und Restaurant„Freimühle“, Historisches Landhotel „Studentenmühle” Wirzenborn: Landgasthaus „Wirzenborner Liss“ Montabaur: große Restaurantauswahl WAU-TIPPS • Weitere Unterstützung bei der Wanderung bietet das sogenannte „Unterwegspaket“, das eine interaktive Wanderkarte mit Erklärungen zu den Skulpturen sowie Service-Infos zum Einkehren, Übernachten und zu ÖPNV-Angeboten in der Region umfasst. Das „Unterwegspaket” kann kostenlos auf www.sagenhafter-westerwald.de heruntergeladen werden und funktioniert auch offline. 39

m 600 450 300 150 0 km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 HÖHENPROFIL 40

WAU-TIPP-EXTRA: MACH MAL PAUSE Im Eisenbachtal laden sowohl die historische „Studentenmühle” als auch die „Freimühle” zu einer Rast ein. Beide Restaurants/Hotels heißen Hunde herzlich willkommen. Auch das Landgasthaus „Wirzenborner Liss” in Wirzenborn ist hundefreundlich. Außerdem gibt es hier den besten Käsekuchen der Region. 41

GOLDSUCHE ENTLANG DER THEMENWEGE TON Ton zählt auch im 21. Jahrhundert zu den Exportschlagern aus dem Westerwald und ist weit über Deutschlands Grenzen hinweg bekannt. Grund genug, diesem wertvollen Bodenschatz zwei Themenrund- wanderwege (Rot und Blau) zu widmen. Erwandert werden insgesamt acht Tongruben rund um die Ortschaften Boden, Niederahr, Moschheim und Ruppach-Goldhausen. Hier haben Wanderer die Möglichkeit, in die Welt des „Weißen Goldes“ einzutauchen und allerhand Wissenswertes über die Erdgeschichte sowie die Historie des Tons im Westerwald zu erfahren und sich über den Bodenschatz an sich, seinen Abbau und die daraus entstehenden Produkte zu informieren. Start- und Zielpunkt der beiden Wäller-Pfoten-Pfade Themenwege Ton Rot und Ton Blau ist jeweils der Parkplatz an der Ahrbachhalle in Boden. Bevor die 11 Kilometer langen Rundwanderungen in Angriff genommen werden, geht es zunächst zum ersten Aussichtspunkt am Rand der Tongrube „Esther“. Der kleine Aufstieg wird mit einem spektakulären Blick über die farbenprächtige Tongrube belohnt. Mittendrin in einem Meer aus unterschiedlichen Rottönen ragt einsam ein Basaltkegel in die Höhe. Wanderhunde sollten hier an der Leine bleiben, damit sie nicht auf die Idee kommen, „Esther“ einen persönlichen Besuch abzustatten. 42

WAU-TIPPS • Da die meisten Tongruben am Wegesrand immer noch in Betrieb sind, ist es wichtig, dass alle Gefahrenhinweise beachtet werden. Neugierige Wanderhunde könnten aus Versehen auch am Rand der Tongruben abstürzen. Deshalb gehören sie auf jeden Fall an die Leine. • Die Rundwanderung Blau ist für Wanderhunde ggf. etwas entspannter, denn hier führt ein Großteil der Strecke über Wiesen und durch Wälder. • In Boden gibt es das Gasthaus „Zur Tante Anna“. Hier sind Hunde herzlich willkommen. WAU-TIPP-EXTRA: ABKÜHLEN UND ENTSPANNEN Auf dem Familien- und Freizeitgelände „Ahrbachboden”, direkt unter- halb der Ahrbachhalle in Boden, lässt sich prima Pause machen. Verschiedene Sitzmöglichkeiten mit Tischen laden zum Pickinck ein und der Ahrbach bringt den Pfoten eine wohlverdiente Abkühlung. 43

WÄLLER-PFOTEN-PFAD THEMENWEG TON ROT Nach diesem ersten Höhepunkt geht es zurück zum Startpunkt der roten Rundwanderung. Die Strecke führt an der Bodener Mühle hinaus aus dem Dorf. Nachdem die Landstraße überquert ist, geht es an der Tongrube „Anna“ vorbei durch ein Wäldchen bis zur Grube „Pfeul“. Da hier noch aktiv Ton abgebaut wird, ist eine Schnüffeltour des Wanderhundes nur an der Leine möglich. Kurz darauf ist die Gemeinde Niederahr erreicht. Der Wanderweg führt ein Stück an der Hauptstraße entlang, bevor er nach links abbiegt. Nun spazieren die zwei- und vierbeinigen Wanderer an Feldern vorbei und in ein kleines Waldstück hinein. Nach einer erneuten Linksbiegung ist die Tongrube „Petschmorgen“ das nächste Ziel. Der Aussichtspunkt ist der ideale Platz für eine Pause. Während die Blicke über die Tongrube schweifen und die Infotafeln studiert werden, hat der Wanderhund die Möglichkeit, einen Augenblick zur Ruhe zu kommen. Dann geht es durch Wiesen und Felder an dem Örtchen Moschheim vorbei. Hinter dem Fischteich führt der Wanderweg nun bergauf. Oben angekommen, hat man bei klarem Wetter einen schönen Blick über den südlichen Westerwald. Außerdem können hier gut abrufbare Wanderhunde eine Tobe- und Spielrunde einlegen. Kurze Zeit später wird die stillgelegte Grube „Guterborn I“ passiert. Am Wald- rand entlang geht es nun zurück in Richtung Moschheim, wo das Industriegebiet rechter Hand gestreift wird, bevor es durch den Wald an Bannberscheid vorbei und zurück nach Boden geht. 44

m 600 450 300 150 0 km 2 4 6 8 10 HÖHENPROFIL AUSGANGSPUNKT: Ahrbachhalle, Boden LÄNGE: 11 km DAUER: ca. 3,5 Stunden WEGBESCHAFFENHEIT: weitgehend befestigte Wege SCHWIERIGKEITSGRAD: EINKEHRMÖGLICHKEITEN: Boden: Gaststätte „Zur Tante Anna“ Niederahr: Metzgerei-Gasthof „Gerlach-Schäfer“, „Ruhberg Schänke“ 45

WÄLLER-PFOTEN-PFAD THEMENWEG TON BLAU Auf dem blauen Themenrundwanderweg geht es aus Boden hinaus und durch eine herrliche Wiesen- und Auenlandschaft in Richtung Ruppach-Goldhausen. Hier wird ein Wohngebiet durchquert, bevor der Wanderweg bergan in den Wald führt. Es wandert sich entspannt und leicht durch Wäldchen und über Wiesen. Immer wieder gibt es herrliche Blicke über den Westerwald. Auch für den Wanderhund ist es eine schöne Strecke, denn überall erwarten ihn aufregende Gerüche, die erforscht werden wollen. Bald darauf sind die zwei Tongruben „Stemmer“ und „Maria“ erreicht. Genau der richtige Moment für eine kleine Rast. Nun lassen zwei- und vierbeinige Wanderer die Tongruben hinter sich. Erneut prägen Wiesen, Koppeln und der Waldrand die Streckenführung. Immer wieder ergeben sich schöne Ausblicke auf die Region. Zweimal macht der Wanderweg eine Rechtsbiegung, dann ist ein asphaltierter Fahrradweg erreicht, der links an der Tongrube „Glück auf“ nach Ruppach-Goldhausen hineinführt. Der hübsche Ort mit seinem gepflegtem Park- und Freizeitgelände „Finkelkarst“ wird durchquert. Weiter geht es auf dem Mühlenweg zur „Goldhäuser Mühle”, einer Wassermühle am Ahrbach, die im 18. Jahrhundert erbaut wurde. Hier hat der Wanderhund die Möglichkeit, sich im Ahrbach ein wenig zu erfrischen und eine Toberunde einzulegen, bevor es auf die letzte Etappe der Themenrundwanderung geht. Die Strecke verläuft durch den Wald und parallel zur B256 bis die Ahrbachhalle in Boden wieder in Sicht kommt. 46

m 600 450 300 150 0 km 2 4 6 8 10 HÖHENPROFIL AUSGANGSPUNKT: Ahrbachhalle, Boden LÄNGE: 11 km DAUER: ca. 3,5 Stunden WEGBESCHAFFENHEIT: weitgehend befestigte Wege SCHWIERIGKEITSGRAD: EINKEHRMÖGLICHKEITEN: Boden: Gaststätte „Zur Tante Anna“ Ruppach-Goldhausen: Restaurant „Split“, „Ruhberg Schänke“ 47

HOCH HINAUS AUF DEN KÖPPELWANDERWEGEN Mit 540 Metern ist der Köppel zwar nur die zweithöchste Erhebung der Montabäurer Höhe, dafür aber sicherlich eines der beliebtesten Wander- und Ausflugsziele in der Region. Drei Wanderwege aus drei Verbandsgemeinden führen hinauf zum Köppelturm, von dessen Spitze man einen atemberaubenden Rundumblick über den Westerwald hat. Der Köppel zählt zu den markantesten Höhenzügen im südlichen Wester- wald und ist mit seinem Aussichtsturm und den Sendemasten selbst von der A3 aus deutlich zu erkennen. Zu den besonderen Attraktionen zählt hier nicht nur der Panoramablick, sondern auch die gemütliche Köppelhütte, in der auch Wanderhunde herzlich willkommen sind. Drei leichte Rundwanderwege führen hinauf zum Köppel: Der Rundweg KP1 hat seinen Ausgangspunkt in Höhr-Grenzhausen, der KP2 verbindet Wirges mit dem Köppelturm und der KP3 stellt die Verbindung von Montabaur zur zweithöchsten Erhebung der Region her. Die Strecken verlaufen hauptsächlich über breite Wirtschaftswege, die teilweise asphaltiert und geschottert sind, und durch Wälder aus uralten Buchen und hohen Fichten (die leider zu einem großen Teil dem Borkenkäfer und der Trockenheit der vergangenen Jahre zum Opfer gefallen sind) führen. KP 48

WAU-TIPPS • In der Köppelhütte sind Hunde willkommen (drinnen und draußen). Besonders am Wochenende ist dieses Ziel allerdings sehr überlaufen. • Da der Großteil der Wege asphaltiert oder geschottert ist, sind hier auch viele Mountainbiker und Fahrradfahrer unterwegs. Es kann evtl. schwierig sein, den Wanderhund ohne Leine laufen zu lassen. HINWEIS Der Köppelturm ist nur zu den Öffnungszeiten der Köppelhütte zu be- treten (kostenlos). Aktuelle Informationen zur Köppelhütte, Öffnungszeiten und Reservierungen könnt ihr unter 02623 1280 erfragen oder ihr schaut auf facebook/Die-original-Köppelseite vorbei. 49

WÄLLER-PFOTEN-PFAD KP 1 Start- und Zielpunkt des Wäller-Pfoten-Pfads KP1 ist der Parkplatz am „Flürchen“ in der Keramikstadt Höhr-Grenzhausen, von wo aus ein Zuweg zum eigentlichen Rundwanderweg führt, der zunächst in Richtung Süden zur Thielshütte verläuft. Von dort aus geht es weiter bis zum Sendeturm auf der Köppelhöhe, wo bereits der erste schöne Rundumblick auf die Wanderer und eine vielleicht unbeaufsichtigte Schnüffeltour auf den Wanderhund wartet. Nun folgt der Wanderweg dem Höhenrücken und bald darauf sind Köppelhütte und Aussichtsturm erreicht. Zeit für eine ordentliche Pause mit Kaffee und Kuchen, bevor es auf einem asphaltierten Waldweg hinunter zum Köppelparkplatz geht. Dort biegt der Weg in Richtung Südosten ab. Hier gibt es den Hinterste und den Vorderste Bach, die den Wald durchziehen und in denen der Wanderhund sich erfrischen kann. Wenige Kilometer später ist auch schon wieder der Abzweig erreicht, der zurück zum „Flürchen“ führt. ALTERNATIVE Der Wäller-Pfoten-Pfad KP1 kann auch von Ransbach-Baumbach aus erwandert werden. Start- und Zielpunkt ist hier der Wanderparkplatz Ransbach-Baumbach. 50

m 600 450 300 150 0 km 2 4 6 8 10 12 HÖHENPROFIL AUSGANGSPUNKT: Am Flürchen, Höhr-Grenzhausen LÄNGE: 13,8 km DAUER: ca. 4 Stunden WEGBESCHAFFENHEIT: weitgehend befestigte Wege, wenig Asphalt SCHWIERIGKEITSGRAD: EINKEHRMÖGLICHKEITEN: Köppelhütte 51

WÄLLER PFOTEN-TOUR KP2 Start und Ziel des Wäller-Pfoten-Pfads KP2 ist entweder der Parkplatz am Bahnhof von Wirges oder der Parkplatz an der Rosenbeckhalle in Ebernhahn. Hier gibt es jeweils Zuwege zum Rundwanderweg, der am Schabenbornbach beginnt. Der Weg bis zum ehemaligen Erzbergwerk „Schöne Aussicht“ bei Dernbach wird begleitet von Autobahnlärm, denn er verläuft teilweise entlang der A3. Wer Lust hat, macht von hier aus einen Abstecher zur Heilborn-Gnadenkapelle, die zwischen Elgendorf und Dernbach liegt. Danach geht es auf breiten Wirtschaftswegen hinauf zur Köppelhütte und zum Aussichtsturm. Für den Wanderhund sind die vielen Treppenstufen nicht das Richtige. Er freut sich über eine kleine Pause und lässt sich lieber die Sonne auf den Pelz scheinen. Das gibt neue Kraft für den Rückweg, der durch den Wald und nahe der A48 entlang führt. Hier können Zwei- und Vierbeiner darüber staunen, dass sich die Waldtiere so gut an den hohen Geräuschpegel der Autobahn gewöhnt haben. Wenig später ist auch schon der Zuweg zum Zielpunkt erreicht. ALTERNATIVE Der Wäller-Pfoten-Pfad KP2 kann auch an den beiden Wanderparkplätzen an der Kreisstraße 126 zwischen Dernbach und Ransbach-Baumbach gestartet werden. 52

m 600 450 300 150 0 km 2 4 6 8 10 HÖHENPROFIL AUSGANGSPUNKT: Bahnhof Wirges und Ebernhahn (Parkplatz Rosenheckhalle) LÄNGE: 11,1 km DAUER: ca. 3,5 Stunden WEGBESCHAFFENHEIT: weitgehend befestigte Wege, wenig Asphalt SCHWIERIGKEITSGRAD: EINKEHRMÖGLICHKEITEN: Köppelhütte 53

WÄLLER-PFOTEN-PFAD KP 3 Wäller-Pfoten-Pfad KP3 hat seinen Ausgangspunkt am Waldspielplatz, der sich am Ortsrand von Horressen befindet. Der Rundwanderweg startet in Richtung Hillscheider Stock. Da der Großteil des Gebiets rund um den Köppel früher militärisches Gelände war, stehen die Naturwege im Hintergrund. Gelaufen wird hauptsächlich auf Asphalt und Schotter. Nach wenigen Kilometern ist ein früheres Sondermunitionslager der NATO erreicht. Wo früher nukleare Sprengköpfe für amerikanische Raketen gelagert wurden, befindet sich heute das Projekt b-05, ein regional und international vernetztes Kunst-, Kultur- und Naturerlebniszentrum. Wer Lust hat, macht einen Abstecher dorthin. Dann geht es weiter durch Mischwald und bergauf bis die Köppelhütte und der Aussichtsturm erreicht sind. Hier findet sich meistens eine Möglichkeit, um kurz zuverschnaufen und sich zu erholen, bevor es bergab durch leider fast nicht mehr vorhandene Fichtenwälder geht. Das letzte Stück der Wanderung führt durch den Mischwald des Montabäurer Stadtwalds und kurz darauf ist auch schon wieder der Waldspielplatz erreicht. ALTERNATIVE Der Wäller-Pfoten-Pfad KP3 kann auch am Wanderparkplatz am Hillscheider Stock an der B49 gestartet werden. Von dort führt ein Zuweg zur Rundwanderstrecke. 54

m 600 450 300 150 0 km 2 4 6 8 10 12 HÖHENPROFIL AUSGANGSPUNKT: Waldspielplatz Horressen oder Wanderparkplatz an der B49 LÄNGE: 12,7 km DAUER: ca. 4 Stunden WEGBESCHAFFENHEIT: weitgehend befestigte Wege und Asphalt SCHWIERIGKEITSGRAD: EINKEHRMÖGLICHKEITEN: Köppelhütte 55

WANDERN MIT HUND IM SÜDLICHEN WESTERWALD Stand: 1/2026 HERAUSGEBER Tourist-Information Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur Großer Markt 12 | 56410 Montabaur Telefon 02602 9502780 tourismus@montabaur.de www.suedlicher-westerwald.de IN ZUSAMMENARBEIT MIT: www.hunde-reisen-mehr.com Vielen Dank an die Wanderhunde: Dayo, Suri & Raban ÖFFNUNGSZEITEN DER TOURIST-INFORMATION: Mai bis September Montag - Freitag: 09.00-17.00 Uhr Samstag: 09.00-14.00 Uhr Oktober bis April Ab April zusätzlich Montag - Freitag: 09.00-16.00 Uhr Samstag: 09.00-14.00 Uhr Auskunft zu weiteren saisonalen Öffnungszeiten geben wir dir gerne per Telefon oder schau auf unsere Internetseite. Eine virituelle Wanderung kannst du mit unseren Touren-Filmen auf www.suedlicher-westerwald.de/aktiv/wandern machen. ®

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